Eckig, rund oder oval – ist mir völlig egal. Ich will eine Brille, die perfekt zu mir passt. Eine Brille, die sich völlig selbstverständlich in mein Gesicht einfügt. So als wäre sie schon immer da. Und bitte kein Sekretärinnenlook, keine, die auf Halbmast hängt und keine dieser überdimensioniert grossen, modischen Brillen!

Eleonora und Andrea, die beiden Inhaberinnen des Brillengeschäfts Manu Propria, müssen lachen, aber scheinen auch zu verstehen, wovon ich spreche. Denn hier entstehen Brillen nach Mass. Individuelle Anfertigungen wie sie bei Anzügen, Kostümen und Schuhen längst bekannt sind.

Neugierig greife ich ins Regal, um mir die eine oder andere Brille aufzusetzen. Zu gross, zu rund, naja. Dann reicht mir Eleonora eine. Ui, sie passt. Kein Fremdkörper. Ich fühle mich wirklich wohl damit. Doch Eleonora findet, sie könnte seitlich etwas schmaler sein und vermisst mein Gesicht. In zwei bis drei Wochen habe sie das „Kartonmüsterli“ parat. Wir vereinbaren einen Termin und ich warte gespannt.

Die Brille aus Karton scheint auf meiner Nase zu sitzen, gemäss Eleonora. Ich selbst habe etwas Schwierigkeiten mir daraus eine echte Brille vorzustellen, doch mein Vertrauen hat sie längst gewonnen. Am Computer veranschaulicht sie mir das Ganze noch mittels einer Fotomontage. Damit wird es etwas konkreter.

Zuletzt stellt sich die Frage nach der Farbe. Eine schier endlose Auswahl an Farben und Mustern steht zur Verfügung. Ich wähle ein gemustertes Braun. Das Material ist im übrigen immer ein hochwertiges Acetat, das auch nach jahrelangem Gebrauch schön bleibt. Hergestellt wird die Brille schlussendlich in einer kleinen Manufaktur in Deutschland, in der die Brille in akkurater Handarbeit zum Leben erweckt wird. Letzte Anpassungen erfolgen am Goldschmiedetisch vor Ort und am Ende verlässt jeder Kunde Manu Propria mit einem absoluten Unikat auf der Nase.

Et voilà –  da ist sie meine perfekte Brille!

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