© Lukas Lienhard

Frisk Fisk mit Matteo Trivisano

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In der energetischen Tier-Mythologie (das gibt es wirklich!) heisst es, dass der Lachs-Mensch eine mutige und zuversichtliche Führungspersönlichkeit ist, welche mit sehr viel Charisma und Power andere Menschen anzieht.

Hätte ich das Gespräch mit Matteo Trivisano vom preisgekrönten Lachs-Restaurant Frisk Fisk nicht geführt, würde ich denken, dass diese Bezeichnung an den Flossen herbeibezogen ist. Matteos Geschichte, wie er vom studierten Ökonomen und Uhrenunternehmer schlussendlich ins Netz der Lachse geriet, ist so spannend, dass der passionierte Jäger mich innert Sekunden an der Angel hatte.

Vor einigen Jahren verliebte sich der heute 34-jährige nicht nur in die Landschaft Norwegens, sondern auch in deren Lachse. Er war erstaunt, wie viele verschiedene Arten der Räucherungen möglich sind und dass der Ruf des Lachses als langweiliger Fisch diesem edlen Schwimmer absolut nicht gerecht wurde. Besonders die verschiedenen Räucherarten haben es ihm angetan, und so machte er sich auf die Suche nach dem besten norwegischen Räucherer den es gab, bis er Frederik Møller Andersen fand. Ganze sieben Jahre dauerte es, bis er den «Räucher-Philosophen» überreden und ihn als exklusiven Lieferanten für die Schweiz gewinnen konnte. Geräuchert werden die Lachse mit viel Liebe und Leidenschaft mit verschiedensten Holzmischungen aus Tannennadeln, Holz von Aquavit-Fässern oder Fichten.

Foto: © Lukas Lienhard

Eigentlich wollte er seine Mutter in ihrem Comestible-Geschäft mit diesem einzigartig geräucherten Fisch beliefern, doch schnell war klar, dass der energiegeladene Jungunternehmer mit italienischen Wurzeln in Winterthur ein eigenes Lachsrestaurant eröffnen wollte. Gesagt, getan. Innert wenigen Monaten war das Lokal gefunden. Ende 2017 eröffnete der Neo-Gastronom seine erste Lachs-Bar im Herzen der Stadt. Und in noch kürzerer Zeit wurde er bereits 2019 von Best of Swiss Gastro in der Sparte «Trend» ausgezeichnet. Dass seine Lachs-Bar nicht sein letzter Fisch an der Angel ist, war schnell klar.

«Was??? In dieser Zeit von Corona übernimmst du das Restaurant Mohrenkopf in der Zürcher Altstadt und beteiligst dich noch am Social Club in der Weissen Rose in Zürich?» So reagierten Freunde als er ihnen von seinem neuesten Fang erzählte. Lachend sagt er zu mir:

«Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Dies ist auch mein Lebensmotto. Meine Entscheidungen treffe ich dann, wenn die Masse nicht mitmacht.»

Ich frage ihn, was denn sein nächstes Ziel sei? «Dass der Fisch von uns direkt zubereitet wird und wir die ganze Logistik übernehmen. Die Leidenschaft sollte in jeder Station des Fisches spürbar sein. Von der nachhaltigen, antibiotikafreien Aufzucht, zur Räucherung, dem Transport bis zur Zubereitung in der Schweiz.»  Der «Engergy-Flow» sei ihm ganz wichtig. Ohne Zwischenhändler. Direkt. Ehrlich. Echt.

Ich kann es persönlich kaum erwarten, wenn das Restaurant Frisk Fisk in den altehrwürdigen Räumen des traditionellen Betriebes «Mohrenkopf» am 24. November 2020 eine weitere Türe öffnen und neu auch eine warme Lachs- und Fischküche bieten wird. Für diejenigen, die lieber gemütlich zu Hause den Catch of the day geniessen möchten, steht auch der Onlineshop zur Verfügung.

In diesem Sinne: Petri Heil und God appetitt!

Zum Shop und Restaurant von Frisk Fisk

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