«Wahnsinn, geil, echt Weltklasse». Mit diesen Worten beschrieb mir Spitzenkoch und Kochbuch-Autor Stefan Schüller (16 Punkte Gault Millau) sein erstes Erlebnis mit den Gewürzen von Pfeffersack und Soehne.

«Das Hibiskusblütensalz über in der Pfanne kurz geschwenkte Spaghetti zu geben, ist der absolute Hammer», versichert er mir und kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Offen gestanden habe ich selten jemanden mit einer solchen Leidenschaft über Gewürze reden gehört.

Selbstredend, dass ich daraufhin Fabian Lötsch kontaktiert habe, der die exklusiven Gewürze von Pfeffersack und Soehne in der Schweiz vertreibt. Im Gespräch mit ihm konnte ich dann im Detail erfahren, was seine Pfeffer, Salze und Kräuter so besonders macht. Denn nebst der Tatsache, dass die meisten Gewürze von Pfeffersack und Soehne Bio-Qualität aufweisen, kommen nur ganze oder grob geschnittene Gewürze in die handgearbeiteten schwarzen Keramik-Töpfchen aus dem Westerwald.

Ganz oder gar nicht

«Schluss mit Fertigpulver und trockenem Elend“, meint er lachend, sei sein Motto. Offenbar werden Gewürze, die über die üblichen Gewürzmärkte bezogen werden können, vielfach lange gelagert, teils mit Pestiziden behandelt und haben im schlimmsten Fall zwischenzeitlich noch Sporen angesetzt. Zudem würden manchmal auch Stängel oder Ungeziefer mitverarbeitet. «All das sieht man den pulverisierten Gewürzen nicht an, die nebenbei so auch ihre Power verlieren: Aromatik, ätherische Öle und weitere wichtige Inhaltsstoffe gehen dann verloren», erklärt er mir.

Deshalb belässt Pfeffersack und Soehne seine Gewürze relativ grob, was nicht nur optisch einen schönen Nebeneffekt hat. So kann das Gewürz auch entweder frisch gemahlen oder grob auf die Speisen gegeben werden. Das gibt den Gerichten eine ganz andere Nuance, auf die immer mehr Starköche setzen. Die Liste derer, die bereits im Pfeffersack und Soehne-Fieber sind, ist lang: Darunter Antonio Colaianni, Patrick Mahler (Gault Millau Aufsteiger des Jahres im 2019, Restaurant fokus, Park Hotel Vitznau) und Philipp Heid (Restaurant PRISMA, Park Hotel Vitznau), Kult-Koch Freddie Zwimpfer (derzeit im Bernerhof in Gstaad), Bert de Rycker (Gault Millau Aufsteiger West Schweiz, Le Rawyl, Randogne) sowie Claudio Radocchia (Hato, Zürich), Kevin Wüthrich (Finalist von Swiss Culinary Cup 2019), Daniel Dittrich (Swiss First Class Lounge Zürich und Swiss Culinary Creators) und David Zurfluh (Villa Honegg, Ennetbürgen).

Tipps für den Hausgebrauch

Neugierig war ich natürlich auch, ein paar Tipps für den Hausgebrauch zu bekommen, zum Beispiel für den Schokoladenpfeffer. «Dieser passt wunderbar zu Eintopf Lamm, Wild oder Ente», schwärmt Fabian. «Und jetzt im Sommer natürlich auch zu marinierten Früchten, vor allem Erdbeeren, oder zu einer Schokoladenmousse.»

Dazu verrät er uns das Rezept für die Schokoladenpfeffer-Schoggimousse von Chefkoch Daniel Dittrich, LSG Sky Chefs für die First Class Lounges, das unter https://www.pfeffersackundsoehne.ch/post/schokoladen-pfeffer-schoggimousse-von-chefkoch-daniel-dittrich-gentlemag zu finden ist.

Weitere Geheimtipps

Ein anderer Geheimtipp von Fabian sind die Fenchelsamen in Kombination mit einem Tomatensalat, da sie aufgrund ihrer ätherischen Öle wie ein natürlicher Geschmacksverstärker wirken. Gerade auch, wenn die Tomaten kein allzu intensives Aroma haben.

Und nicht zuletzt hat er noch einen besonderen Tipp für alle, die Brot zu Hause selber backen: Ihnen rät er das nordafrikanische Ras el Hanout auszuprobieren. Einfach je nach Vorliebe für Schärfe etwa 2 Teelöffel auf 1 kg Brot oder eben etwas mehr in den Teig hinzugeben. Weitere nordafrikanische Rezepte hat er für uns auch auf seiner Website hochgeladen. Darunter ein marokkanischer Wassermelonen-Salat und ein orientalisches Hähnchenbrustfilet. Ich bin gespannt, wer sich dran traut und mir ein Feedback dazu hinterlässt.

Erhältlich sind die Salze, Pfeffer, Kräuter und Gewürzmischungen im Online-Shop von Pfeffersack und Soehne sowie bei einigen Comestibles: L’Ultimo Bacio in Rheinfelden, L’Ultimo Bacio Comestibles Bettio Pfäffikon, Kilo + Gramm in Tägerwilen, Bio-Öl Lädeli in Luzern, Bonsi in Meggen, Bio Natur St.Moritz, Terra Ambiente Baden, Querbeet St.Gallen, Restaurant Justus Zürich, Lola Bern. Weitere Partner sind auf der Website von Pfeffersack und Soehne zu finden.

Alles in allem finde ich: Tolle Produkte und auch sehr schöne Geschenke oder Mitbringsel.

Zum Online Shop

Pin It on Pinterest