Lange Fingernägel mit Dreckrändern greifen nach der Kaffeetasse am Nebentisch von mir. So kommt der Typ mit mir nie ins Gespräch, denke ich mir und frage mich insgeheim, ob es ihm einfach egal ist.

„Über 80% aller Frauen schauen den Männern erst mal auf die Hände.“ Das ist natürlich frei erfunden. Wer glaubt schon an Statistik, die er nicht selbst gefälscht hat. Dennoch Hände sind wichtig und verraten viel über uns.

Gepflegte Hände sind unsere Visitenkarte. Das gilt selbstredend nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Von daher erstaunt es weniger, dass im letzten halben Jahr ein gefühltes halbes Duzend Pflegestudios für Männer in Zürich eröffneten.

Doch wo soll Mann nun hingehen?

Ich würde sagen zu Nailsmith & Johnson. Aufgefallen ist mir „die Schmiede für Männerhände“, wie die beiden Gründer Lucy Joanna Johnson und Jan Dominik Carmel ihr Studio selbst bezeichnen, auf dem Nachhauseweg vom Café La Stanza. Auch einen Besuch wert!

Der Laden ist wirklich cool

Aber zurück zu Nailsmith & Johnson. Maniküre und Pediküre sind dort perfekt, versichert mir George, den ich mit einem Testbesuch beauftragt habe. Besonders schön, dass die Nagelhäutchen entfernt wurden, findet er. Doch besser noch ist die Atmosphäre. Der Laden sei wirklich cool, meint er.

Die dunklen Büffelleder Sessel, der dunkle Holzboden und das ganze Drumherum – ein bisschen wie in einer Zigarrenlounge. Rauchen ist natürlich nicht erlaubt. Aber, es gab ein Bier und so würde George auch mit mir ins Gespräch kommen.

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