«Roséweine werden immer beliebter», versichert mir Daniel Caro, Gründer und Partner von Amphora Wineries, der mit Conte Lemár einen italienischen, qualitativ hochstehenden Rosé auf den Markt gebracht hat: Ein Rosé oder besser gesagt Rosato, der in seiner Struktur mit jenen französischer Provenienz weitaus mithalten kann!

Italienischer Roséwein auf Top-Qualitätsniveau

Die Italiener können hervorragende Weine machen; das sei unumstritten, doch in der Kategorie Rosé dominiere nach wie vor Frankreich den Markt, erklärt mir Dani Caro, der mit seinen über 25 Jahren Erfahrung im Weinhandel und der Entwicklung von Weingütern und -marken weiss, wovon er spricht. Doch mit Conte Lemár haben er und seine Geschäftspartner den Schritt gewagt und einen italienischen Roséwein auf Top-Qualitätsniveau auf den Markt gebracht. Ihre Zielsetzung ist dabei, einen Rosé zu kreieren, der durchaus mit den Erwartungen an einen guten Rotwein oder auch Champagner mithalten kann.

Hergestellt wird der Conte Lemár, eine Assemblage aus 85% Cannonau und 15% Vermentino, in der grossflächigen Region von Gallura im Norden Sardiniens. «Die Voraussetzungen sind dort ideal: Gleiche Trauben, gleiche Böden, gleiches Klima – wie für die Roséweine der Côte d’Azur.» Und doch verkörpert der «Fürst des Meeres» seine ganz eigene Geschichte.

Er steht für den italienischen Lifestyle von Dolcefarniente und La Dolce Vita, wie es an der Costa Smeralda im besten italienischen Sinn gelebt wird. In kurzer Zeit hat es Conte Lemár geschafft, in die exquisitesten Betriebe in Sardinien zu kommen und dort, auf gleicher Augenhöhe mit den grossen Weinen aus Franca Corta oder den grossen Marken aus der Provence mitzuhalten.

Was macht ihn so besonders? «Morning Harvest, Selektion und Bâtonnage»

Den Qualitätsunterschied machen kurz gesagt «Morning Harvest, Selektion, Bâtonnage und vor allem die ununterbrochene Kühlkette von der Rebe bis in die Flasche», so Dani. «Für unseren Wein kommt nur Morgenernte in Frage. Wir wollen verhindern, dass durch zu viel Wärme die Oxidation einsetzt, weshalb die Trauben nach der Ernte zunächst für 24 Stunden in einen gekühlten Container bei 5-6 Grad kommen.

Ein weiterer wichtiger Schritt im Herstellungsprozess ist die Selektion. Vor der Pressung kommt alles auf den Selektionstisch. Dort wird von Hand alles aussortiert, was die Qualität beeinträchtigen könnte. Stengel, rosinenartige Trauben, einfach alles, was nicht dem perfekten Reifegrad entspricht. Ein Vorgang, der bei der Roséherstellung äusserst selten ist.

Nach der Handselektion werden die Trauben sofort abgebeert und kommen unmittelbar in die Presse. «Auch während dem Pressen geht es wieder um die Temperatur», führt Dani weiter aus. «Wir werfen kiloweise Trockeneis in die Maische (Cryo-Maceration), damit es auch während der Pressung zu keiner Oxidation und Fermentierung kommt.»

Nach dem Abpressen wird der Most dann in Stahltanks umgepumpt, spontan vergoren und laufend mit der am Boden angesetzten Hefe durchmischt (Bâtonnage). So wie es auch bei Top Champagner und Weissweinen im Burgund gemacht wird.

Ein runder, samtiger Wein mit Mineralität

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein gehaltvoller Wein mit einer für Roséweine erstaunlich präsenter Mineralität und hoher Balance. Der Wein hat Kraft und Frische, ohne unangenehme Säure, mit einem angenehmen Gaumendruck, weshalb auch zunehmend Rotwein-Trinker auf den Conte Lemár umsteigen. Ein perfekter Essbegleiter, der gerade im Sommer wunderbar zu mediterraner Küche, Grilladen oder einem Tartar passt.

Dabei in Gedanken an traumhaft weisse Sandstrände, türkisblaues Meer und den exquisiten, mondänen Lifestyle, wie er in den Clubs an der Costa Smeralda gepflegt wird – so lässt sich das Rosé Erlebnis perfekt abrunden!

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