Ein Faible für Frankreich hatte ich schon immer. Wahrscheinlich ein Grund, weshalb das Restaurant Lumière seit jeher zu meinen persönlichen Favoriten in Zürich zählt. Lebendige Bistro-Atmosphäre, hübsch gedeckte Tische auf dem Trottoir und Entrecôte Café de Paris, die Spécialité Maison, machen das typisch französische Ambiente des Lumière aus.

Und nichts hat sich in den letzten Jahren daran geändert, bemerke ich, als ich das Lumière kürzlich wieder einmal besucht habe. Hier treffen Banker auf Künstler ebenso wie Zürcher auf Touristen. Mit dem kleinen Unterschied, dass die Ortsansässigen in der Regel aufgrund ihrer Reservation die im Sommer beliebten Aussenplätze ergattern.

Bei einem Cüpli bzw. Glas Champagner sitzen wir inmitten der Zürcher Altstadt, geniessen die letzten Sonnenstrahlen und sind hin und hergerissen bei der Wahl unserer Speisen. Saumon Gravlax und Escalope de Veau au Citron klingen für mich genauso verheissungsvoll wie das Tartare de Thon et Avocat gefolgt von einem Coq au vin mit Kartoffelpurée. Ich entschliesse mich für Letzteres während meine Begleitung sich gezielt für einen Salade verte „Coeur de Laitue“ und das Cordon Bleu mit Pommes Allumettes entscheidet.

Unsere Speisen erweisen sich als hervorragend. Das leicht marinierte Thunfisch-Avocado-Tartar und der grüne Salat waren geschmackvoll und sehr frisch, das Poulet saftig an einer Rotweinsauce nebst frisch püriertem Kartoffelbrei und das Cordon Bleu offensichtlich „eines der besten in unserer Stadt“, wie meine Begleitung mir versicherte.

Nicht minder zufrieden waren wir übrigens mit dem Service, der nach meiner Erfahrung im Lumière immer ausserordentlich aufmerksam ist, was diesen Ort in den letzten zwölf Jahren zu einem sicheren Wert werden liess.

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